Ein neues Projekt nimmt Gestalt an: EMmkd
In den vergangenen Monaten habe ich neben meinem Tagesgeschäft an einem neuen Projekt gearbeitet, das mir persönlich besonders am Herzen liegt.
Der Arbeitstitel lautet EMmkd – Energiemanagement MKD.
Die Idee entstand nicht am Schreibtisch, sondern aus der Praxis. Wer moderne Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher betreibt, kennt das Problem: Die Technik bietet heute viele Möglichkeiten, doch jede Anlage ist anders. Unterschiedliche Komponenten, individuelle Anforderungen und persönliche Ziele machen aus vielen Installationen echte Unikate.
Genau darin liegt die Herausforderung.
Vor gut drei Jahren installierte ich ein sogenanntes Balkonkraftwerk um den Bezug von Strom zu reduzieren. Vor der Installation optimierte ich zunächst unseren Stromverbrauch. Mit einem Strommessgerät zum Einstecken ermittelte ich Standby-Stromverbraucher. Die wurden mit abschaltbaren Steckdosen ausgestattet und nur bei Bedarf eingeschaltet. Das waren die ersten knapp 20% weniger Strombezug.
Es dauerte nicht lange bis der Wunsch wuchs, auf in der Nacht etwas von dem Solarstrom zu haben. Ich fand ein einfaches Konzept, um ein Balkonkraftwerk mit einigen wenigen Bausteinen um einen Batteriespeicher und einer Nachtentladung zu erweitern, hinzu kamen auch noch weitere PV-Module.
In diesem Jahr (2026) ermittelte ich die Einsparung der letzten Jahre, mit dem Ergebnis, dass statt der erhofften Einsparung von ca. 50% tatsächlich nur rund 30% eingespart wurden.
In den letzten Monaten habe ich viele Stunden damit verbracht, Abläufe zu analysieren, verschiedene Lösungsansätze zu testen und daraus ein System zu entwickeln, das Betreiber dabei unterstützt, ihre Energieversorgung besser zu verstehen und sinnvoll zu optimieren. Entstanden aus dem Gedanken, den Eigenverbrauch des Solarstrom zu optimieren.
Dabei ging es mir nicht darum, bestehende Systeme zu ersetzen. Im Gegenteil: Gute Technik bildet die Grundlage. Entscheidend ist jedoch, wie die vorhandenen Möglichkeiten intelligent genutzt werden.
EMmkd entwickelt sich deshalb Schritt für Schritt zu einer Plattform, die Überwachung, Auswertung und intelligente Steuerung miteinander verbindet. Besonderen Wert lege ich dabei auf Transparenz, Nachvollziehbarkeit und eine zuverlässige Arbeitsweise.
Zurzeit befindet sich das Projekt noch in der Entwicklungs- und Erprobungsphase. Viele Ideen werden zunächst an einer realen Anlage getestet, bevor sie in das Gesamtsystem übernommen werden. Dieser praxisorientierte Ansatz kostet zwar Zeit, sorgt aber dafür, dass neue Funktionen nicht nur theoretisch gut aussehen, sondern sich auch im Alltag bewähren.
Ich freue mich besonders darüber, dass aus einer ursprünglich kleinen Idee inzwischen ein umfangreiches Projekt entstanden ist, das ständig weiter wächst.
In den kommenden Monaten werde ich hier weiter über die Entwicklung berichten – natürlich ohne jedes technische Detail vorwegzunehmen, aber mit Einblicken in den Weg von der ersten Idee bis zu einer marktreifen Lösung.
Ich bin gespannt auf den Austausch mit anderen, die sich ebenfalls mit Photovoltaik, Batteriespeichern und intelligentem Energiemanagement beschäftigen.
Bleiben Sie neugierig – es gibt noch viel zu erzählen.
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